Christina Surer

  • Posted on: 10 February 2011
  • By: Sascha Namolnik
Christina Surer

Gänsehaut-Feeling beim Zieleinlauf

Die gelernte Arztgehilfin ist ein Allround-Talent: Schauspielerin, TV-Moderatorin und Rennfahrerin sind ihre ausgeübten Berufe – wir wollten wissen, wo ihre Schwerpunkte sind. Das Gespräch führte Sascha Namolnik.

Sascha Namolnik: Wie geht es Ihnen?
Christina Surer: Danke, super. Privat glücklich, viel Arbeit..…alles gut.

Sascha Namolnik: Wir treffen uns ja hier im Rahmen des RTL Spendenmarathons auf dem Westerwaldring. Inwiefern ist es für Sie wichtig zu helfen, und solche Charity-Aktionen zu unterstützen? Wie kamen Sie gerade auf den Westerwaldring?

Christina Surer: Helfen ist sehr wichtig für mich und ich bin glücklich, dass ich in einer Position bin, in der ich mit wenig Aufwand sehr viel bewegen und somit viel helfen kann. Dass es mir persönlich sehr gut geht, wird einem erst dann wieder ins Gedächtnis gerufen, wenn man einen Schicksalsschlag aus dem Bekanntenkreis mitbekommt oder Nachrichten hört. Dann merkt man wieder wie wichtig es ist anderen zu helfen, die auf fremde Unterstützung angewiesen sind. Neben dem RTL Spendenmarathon, welchen ich seit mehreren Jahren begleite, bin ich Botschafterin für das Schweizerische Rote Kreuz. Hier bin ich auch sehr froh, dass mich mein Partner Seat dabei unterstützt, indem Seat eine Taxifahrt über einen Rundkurs zu Gunsten des RTL Spendenmarathons oder für eine Veranstaltung des Roten Kreuzes sponsert. Das sind Sachen, die nicht viel kosten, aber man bewegt unglaublich viel damit.
Die Kartbahn-Westerwaldring gehört Jörg Langenbach, einem Mechaniker von mir, und ist deshalb etwas besonderes für mich, weil die Leute, die hier arbeiten, mich auch das ganze Jahr lang auf der Rennstrecke unterstützen. Einmal im Jahr besteht dadurch die Möglichkeit, ihnen etwas zurück zu geben zu können. Aus diesem Grund bin ich gerade hier während der RTL Spendenaktion.

Sascha Namolnik: Welches Auto mit welcher Bereifung fahren Sie eigentlich privat?
Christina Surer: Zufällig einen Seat Leon Cupra….seit sieben Jahren. 225 PS natürlich mit Pirelli PZero-Bereifung.

Sascha Namolnik: Stichwort Pirelli-Reifen. Sie haben ja Pirelli als Partner. Welche Funktion bekleiden Sie in dieser Partnerschaft?

Christina Surer: Markenbotschafterin mit der Ausrichtung zur Umweltbotschafterin. Erst kürzlich haben wir für Pirelli Taxifahrten mit einem Elektrofahrzeug veranstaltet. Moderation bei Pirelli-Veranstaltungen gehört aber genauso zu meinen Aufgaben, wie Fotoshootings für das Pirelli Magazin oder für die Presse. Ich habe die Pirelli-Reifen beim 24h-Rennen am Nürburgring, auf meinem Seat und bei der Lamborghini Super Trofeo auf Herz und Nieren getestet, bin sie am Limit gefahren. Dadurch weiß ich, von was ich spreche und kann dadurch eine kompetente Auskunft geben. Somit bin ich auch ein Instrument, welches die Botschaft glaubwürdig übermittelt. Mir macht die Zusammenarbeit mit Pirelli unglaublich viel Spaß.

Sascha Namolnik: Sie sind Sternzeichen Widder. Widdern wird nachgesagt, dass sie stets im Vorwärtsgang sind und ihnen oftmals die nötige Diplomatie fehlt. Erkennen Sie sich darin wieder?

Christina Surer: Also in meiner Position ist es schon von Vorteil diplomatisch zu sein, manchmal bin ich es nicht und dann auch bewusst nicht. Das gefällt natürlich auch nicht immer jedem. Aber wenn ich mir mal etwas in den Kopf gesetzt habe, bin ich ein ziemlicher Sturkopf und möchte mein Ziel erreichen. Anscheinend kommt das gut an und meine Geschäftspartner lieben das. Sonst wär ich jetzt nicht da, wo ich bin und mit meinem Sturkopf habe ich zwar schon ein paar Wände durchgestoßen, mir ein paar Beulen geholt, aber auch sehr viel erreicht. Ich bin gerne Widder.

Sascha Namolnik: An welches Highlight erinnern Sie sich gern zurück?
Christina Surer: z.B. Der Zieleinlauf beim 24h-Rennen am Nürburgring ist Gänsehaut-Feeling pur.

Sascha Namolnik: Eine Frage von unseren Lesern: Wie ist es möglich, dass Sie als Schweizerin so akzentfrei Deutsch sprechen?
Christina Surer: Vielen Dank fürs Kompliment. Ich hatte noch nie ein Problem damit. Die Deutschen lieben eigentlich den Schweizer Akzent und finden ihn richtig sympathisch. Ich wär manchmal froh, meine Landsleute würden sich da auch ein bisschen mehr anstrengen. Ich bin sehr dankbar dafür, dass es so ist wie es ist, da ich sonst wahrscheinlich Probleme hätte, in Deutschland zu moderieren. Ich bin aber auch ein sehr anpassungsfähiger Mensch und übernehme auch recht schnell Akzente ohne dass ich es merke.

Sascha Namolnik: Dann haben Sie ja Glück gehabt, dass Sie noch nicht in der Pfalz waren. (Die Redaktion der reifenwelt ist im Herzen Pfalz…) Wie und wo kann man Sie demnächst bzw. aktuell sehen?
Christina Surer: Ich moderiere gerade viel im Motorsportbereich auf Sport1. Der Fernsehsender wird über den Seat Leon Supercopa, die DTM, Formel 3 und über den VW Scirocco Cup berichten. Bei diesen Rennveranstaltungen werde ich entweder moderieren oder selbst fahren. Gerade habe ich was mit einem Privatsender in Deutschland abgedreht, hierzu darf ich leider noch nicht mehr zu sagen. Aber nur so viel, dass diese Sendung in den kommenden Monaten ausgestrahlt wird. Zusätzlich werde ich demnächst auf Kabel 1 in Fort Boyard für einen guten Zweck kämpfen.

Sascha Namolnik: Ford Boyard ist das nicht ein Remake?
C.S: Ja genau…..Es ist ein Remake und hier werde ich demnächst zu sehen sein.

Sascha Namolnik: Vielen Dank für das Interview.
(Quelle: reifenwelt)